Street Artist bemalt die Wände eines Gefängnisinnenhofs

An der kantabrischen Küste, unweit der spanischen Stadt Santander, steht ein Klotz aus Beton mit Stacheldraht und Gitterfenstern. Das um 1900 erbaute Gefängnis steht auf einer alten napoleonischen Festung und war für elf Tage der Schaffensort für Street Artist Pejac. Der Spanier interveniert auf ungewöhnliche Weise im öffentlichen Raum, lässt Schuhe beispielsweise nach oben hängen und hinterlässt Wandgemälde, bei denen man zweimal hinschauen muss.

A prison itself is a place wrapped in harsh reality and at the same time, I feel that it has a great surrealist charge. It is as if you only need to scratch a little on its walls to discover the poetry hidden inside.“

Für sein neuestes Werk hat er sich hinter Gitter begeben. „Gold Mine“ ist ein Projekt, das dem Innenhof eines spanischen Gefängnisses einen nachdenklichen Anstrich verpasst. Drei Teile gehören zum Werk, die jeder für sich einen Aspekt des Menschlichen repräsentieren. „The Shape of Days“, auf den ersten Blick ein Baum in sattem Grün, setzt sich mit Widerstandskraft und Durchhaltevermögen auseinander. „Hidden Value“ ist mehr als nur ein Basketballkorb, wenn die Vorstellungskraft das freilegt, was dahinter liegt, während „Hollow Walls“ mit etwas Fantasie durch Wände gehen lässt.













(via) Copyright Pejac

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