STRG_F zeigt heimliche Aufnahmen von Nazikonzerten

Dass in den letzten Jahren ein beängstigender Rechtsruck durch Deutschland geht, ist unbestritten. Abseits der großen Öffentlichkeit treiben sich zudem braune Gruppierungen herum, die mit dem Hitlergruß und Naziparolen wie selbstverständlich um sich werfen. Ein Journalist, der unter dem Pseudonym Thomas Kuban bekannt ist, recherchiert seit vielen Jahren in dieser Szene und filmt unter anderem heimlich Konzerte. Einige seiner Aufzeichnungen hat er kürzlich mit Tobias Zwior vom YouTube-Kanal STRG_F besprochen.

Für ein Nazikonzert kann man keine Tickets kaufen, vielmehr muss man jemanden kennen, der weiß, wo eins stattfindet. Um immer wieder neue Kontakte knüpfen zu können, hat sich Kuban im Laufe der Zeit mehr als 80 Identitäten zugelegt. So konnte er in den Scheunen und Industriehallen filmen, in denen die Bands ihre rassistischen Lieder vor einer aufgeheizten Menge spielen. Während das Publikum „Sieg Heil!“ brüllt und sich prügelt, fürchtet Kuban um sein Leben.

Undercover: Was passiert auf Nazi-Konzerten? | STRG_F

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