Stromverbrauch auf einen Blick: Wir testen den Smappee Energiemonitor

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Manchmal ist es uns vielleicht nicht so bewusst, aber tatsächlich tummeln sich in unserem Haushalt sehr viele technische Geräte. Und die verschlingen natürlich auch jede Menge Strom. Gut, wenn da jemand den Überblick behält und Einsparungspotenzial sehen kann. Das verspricht zum Beispiel der Smappee Energiemonitor, den wir vor einiger Zeit testen durften. Das intelligente Gadget wird einfach an den Sicherungskasten befestigt und liefert dann Echtzeitdaten zum Stromverbrauch und dessen Kosten. Mit der dazugehörigen App für iOS und Android hat man alles stets im Blick. Das machte uns neugierig und am Ende dann doch etwas traurig.

Der clevere Smappee bietet Ihnen Echtzeitdaten zu Ihrem Stromverbrauch und dessen Kosten. Außerdem können Sie Ihre Geräte von unterwegs ein- und ausschalten.

Die Hersteller des kleinen Helferleins versprechen Einsparungen der Stromkosten von bis zu 30 Prozent. Die Installation funktioniert denkbar einfach. Dank des Clip-on-Sensors kann Swappee einfach an den Sicherungskasten angebracht werden. Das führte bei uns schon zum Problem. Bei uns im Haushalt ist dies nicht möglich, da wir nicht ohne Weiteres an den Stromzähler kommen. Der befindet sich im Keller – eingeschlossen. In einer Mietwohnung in der Großstadt wird das also schwierig. Auch im Büro hatten wir da keine Chance. Wer ein Eigenheim besitzt und Zugang zu allen Zählern hat, kann mit Swappee sicherlich besser arbeiten.
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Aber nicht verzagen dachten wir. Schließlich beinhaltet das Set ja auch einen Komfort-Stecker für die Steckdose, bei dem wir uns erhofften, wenigstens den Stromverbrauch der jeweiligen Einheit zu sehen. Klappte aber auch nicht. Die Stecker sind nur dafür gedacht, dass man über die App seine Geräte auch von unterwegs an- und ausschalten kann. So konnten wir uns letztendlich kein Bild von Smappee machen, obwohl wir das Thema mehr als spannend finden. Das intelligente Gadget sammelt nämlich Echtzeitdaten über die Nutzung und die Kosten aller Geräte im Haushalt. Die Daten kann man sich über seinen Smappee-Acount online ansehen oder in der App anzeigen lassen. Das sieht zumindest sehr übersichtlich und grafisch ansprechend aus.

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Mit der Zeit lernt man so also seinen Stromverbrauch kenn und erfährt, wo man gezielt einsparen kann. Denn Stromfresser sind schnell enttarnt. Das ist nicht nur eine gute Sache für den Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt. Bei Amazon gibt es den Smappee Energiemonitor für stolze 209 Euro. Ich finde die Idee gut und Smappee ganz spannend. Für uns war es das leider nicht, weil wir kein Gerät erfassen konnten.

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Vielen Dank an Smappee für das Bereitstellen des Testgerätes!

3 Kommentare

  1. „Außerdem können Sie Ihre Geräte von unterwegs ein- und ausschalten.“
    Das geht dann wohl nur mit Geräten die an diesem eigenartigen „Komfort-Stecker“ hängen.

    „Das intelligente Gadget sammelt nämlich Echtzeitdaten über die Nutzung und die Kosten aller Geräte im Haushalt.“
    Wie soll das technisch denn gehen? Das ist doch gar nicht möglich!

  2. Doch das Smappe Gerät braucht nur 1-2 Tage bis es alle Elektrogeräte im Haus erkennt. Man kann den ungefähren Verbrauch und den Namen der Elektrogeräte angeben. Ich frage mich aber auch wie er zwei unterschiedliche Geräte erkennen soll, die gleich viel verbrauchen.
    Ich selbst nutze das System von http://www.smart-cost.de , da kann ich neben dem Gesamtverbrauch auch zusätzliche Messpunkte einzeln messen und auswerten.

  3. Was mir schon mal nicht gefällt ist, dass man einen Account erstellen muss damit das überhaupt funktioniert.

    Geräte mit gleichem Verbrauch können nicht unterschieden werden. Solche mit zu geringem Verbrauch werden erst gar nicht erkannt. Wenn ein Gerät je nach Zustand einen unterschiedlichen Verbrauch hat wird es nicht wieder erkannt.
    Ich habe zum Beispiel in der ersten Woche gelernt, dass mein Boiler verdammt viel Strom zieht und daher eventuell eine Warmwasser-Solarlösung auf meine Investitionsliste muss. Ich könnte mir auch vorstellen, gewisse Leuchtmittel durch LED zu ersetzen. Natürlich, das könnte man auch sonst herausfinden, Smappee macht es einem jedoch bewusst.

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