StudiVZ mit neuen, alarmierenden AGBs

*Update: StudiVZ korrigiert AGBs*

Das deutsche Social Network StudiVZ ändert für das kommende Jahr seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Spätestens bis zum 9. Januar muss jeder User diese zustimmen, welche er schon in den letzten Tagen per eMail bekommen hat. Die mehr als elf-Seitigen AGBs beinhalten weitreichende Änderungen, was den Umgang mit persönlichen Daten angeht! StudiVZ kann aufgrund dieser AGBs persönliche Werbung verschicken und individuelle Werbebanner schalten. Der wohl kritischste Punkt ist jedoch, dass StudiVZ sich vorbehält, seine User-Daten an Dritte weiter zu verkaufen! StudiVZ bestreitet dennoch bis jetzt, dass dies zu Werbezwecken erfolgen wird.

Durch diese neuen AGBs winkt StudiVZ das grosse Geld. Ganz nach dem Beispiel seines grossen Vorbilds Facebook wird es wohl darauf hinauslaufen, dass StudiVZ die Daten seiner Nutzer an Werbefirmen verkaufen wird. Die Sicherheit, dass nur StudiVZ und die Kontakte des jeweiligen Benutzers die persönlichen Daten sehen kann, ist damit Geschichte.
Das grosse Geld wartet, ohne Rücksicht auf persönliche Daten von Usern, welche StudiVZ vertrauten und wohl immer noch vertrauen.
So ist es wohl die beste Möglichkeit für User, welche trotzdem nicht auf das heute bereits 4 Millionen User zählende Social Network verzichten wollen, ihr persönlichsten Daten, wie Telefonnummern, Anschriften usw. aus dem Profil zu löschen.
Jedoch wird sich nur ein Bruchteil der User die neuen AGBs auch durchlesen oder entsprechende Medienbeiträge dazu lesen. So ist die Community gefragt, sodass möglichst viele Nutzer des Social Networks darauf aufmerksam gemacht werden, und frei entscheiden können, ob sie die Gefahr eingehen, dass ihre persönlichen Daten verkauft und genutzt werden, oder lieber von diesem Portal Abstand nehmen.

*Update: StudiVZ korrigiert AGBs*

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