„Supervenus“ von Frédéric Doazan: So brutal sind Schönheits-OPs

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Es kommt zwar ab und zu vor, dass es für eine Schönheitsoperation einen medizinischen Grund gibt. Etwa wenn ein Patient wegen einer körperlichen Unzulänglichkeit psychische Probleme hat oder einer Frau wegen zu großer Brüste der Rücken schmerzt. In den meisten Fällen dient ein kosmetischer Eingriff aber ausschließlich der optischen Verschönerung. Der Franzose Frédéric Doazan zeigt in seinem Kurzfilm „Supervenus“, wie brutal Schönheitsoperationen eigentlich sind – und wie sie zwangsläufig enden, wenn man sie übertreibt.

Als Anschauungsobjekt im zweieinhalb Minuten langen Video dient die Zeichnung einer Frau in einem anatomischen Atlas. Mit Skalpell und Spritze werden ihre Wangen und Brüste vergrößert, ein paar Rippen entfernt und das Fett an Armen und Oberschenkeln abgesaugt. Dann geht’s ins Solarium, und die Schnibbelei geht von vorne los. Wenn du kein Blut sehen kannst, solltest du das Video lieber nicht anschauen – obwohl es komplett animiert ist.

► Court-circuit (Supervenus)

Copyright by Arte / Frédéric Doazan

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