Syphon – Kaffee einmal anders kochen


Nicht jeder hat das nötige Geld für eine Siebträgermaschine. Wer dennoch nicht auf vollmundigen Kaffeegenuss verzichten möchte, greift meist zum klassischen Espressokocher aus Edelstahl oder Aluminium, der einfach auf den Herd gestellt wird und quasi zur Grundausstattung jeder Studentenbude gehört. Optisch etwas ansprechender wird die Kaffeezubereitung mit dem gläsernen Syphon. Bei uns ist die Vakuumkaffeezubereitung mit dem Syphon ein wenig in Vergessenheit geraten, doch in Japan ist sie allgegenwärtig, weswegen heute auch die meisten Syphon-Kaffeebereiter vom Inselstaat kommen.

Das Prinzip ist schnell erklärt: Durch eine externe Hitzequelle – mmh, Lagerfeuerstimmung ;) – wird Wasser in einem Glaskolben erhitzt. Über ein Steigrohr kommt das heiße Wasser in den zweiten Kolben, wo es auf das Kaffeepulver trifft. Nachdem die gewünschte Kaffeeintensität erreicht ist – probieren geht über studieren, wird die Hitzequelle entfernt. Ein Unterdruck sorgt dafür, dass der Kaffee zurück in den ersten Glaskolben wandert. Ein Filter verhindert dabei, dass das Kaffeepulver mitkommt. Fertig ist schmackhafter Kaffee und der Tag hat bereits mit einem gelungenen Glaskolbenexperiment begonnen. So sieht der perfekte Start in den Tag aus.

Looking for a whimsical yet scientific way to serve coffee or tea to guests with showy flair? Consider the Continental balancing siphon coffee brewer developed in the 19th century.“

Brew coffee 19th century style with a balancing siphon

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