Thinktank in Berlin zur digitalen Literatur


Im Thinktank des Litflows in Berlin wird Larry Birnbaum Stats Monkey vorstellen, eine Software, die Journalisten arbeitslos machen könnte: Denn sie verfasst journalistische Texte, die sich von den menschlich hergestellten nicht mehr unterscheiden. Ein guter Einstieg, um über die Zukunft von der Literatur im digitalen Zeitalter zu diskutieren, finden die Veranstalter.

Ende September wird’s in Berlin hoch hergehen: Internationale Performance-Künstler, Schriftsteller- und Literaturexperten stellen ihre Ideen vor, wie sich in Zeiten des social readings, google books und der Veränderung unserer Aufmerksamkeitsspanne die Literatur verändern wird. „Thinktank“ nennt Litflow die Kombination aus Festival und Tagung, welche sich um die Zukunft der Literatur im digitalen Zeitalter dreht. Die Mischung ist dabei wichtig: Denn es soll nicht nur spröde geredet, aber auch nicht nur innovativ performt werden, sondern eben von allen Seiten begutachtet. Bei den künstlerischen Präsentationen, Performances und Diskussionsrunden geht es dabei immer wieder um die Frage: Wird das Buch sterben?

Der „Thinktank. Für die nächste Literatur“ findet am 28./29.September im Theaterdiscounter in Berlin statt. Ein Besuch lohnt sich nicht nur für Literaturinteressierte, sondern auch für alle, die sich für die Veränderungen in unserer Zeit interessieren. Welche digitalen Innovationen Berlin noch zu bieten hat, kann auch in den Freizeittipps aus der gutefrage Community gefragt und beantwortet werden. Denn sonst passiert vielleicht, was schnell bei Innovationen passiert: Man integriert sie einfach in sein Leben, ohne über sie nachzudenken. Und in Zukunft vielleicht sogar noch häufiger. Das wäre doch schon eine Prognose.

Foto © Eisenhans – Fotolia.com

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