Tintaldra Cabin: Autonomes Haus von Modscape

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Könntest du dir vorstellen, im australischen Hinterland zu leben? Die Vorstellung, sich komplett aus der Hektik des städtischen Alltags zurückzuziehen, hat schon etwas Reizvolles. Allerdings steht dann vor allem eine große Frage im Raum: Wie sieht dann die Versorgung mit Strom und Wasser aus? Das australische Architektenbüro Modscape hat jetzt ein Gebäude namens Tintaldra Cabin entworfen, das sich komplett selbst mit Elektrizität und Wasser versorgt.

Die praktische Behausung steht am Südufer des Flusses Murray im Bundesstaat Victoria und beinhaltet neben Schlaf- und Badezimmer einen großen Wohnküchenbereich. Strom gewinnt der Besitzer des Hauses über Solarzellen auf dem Dach, Regenwasser für die sanitären Anlagen wird in einem großen Tank gesammelt. Wenn du auf der Straße am Haus vorbeifährst, würdest du es vielleicht gar nicht bemerken, da es sich sehr organisch in die Umgebung einpasst. Die gesamte Konstruktion kostet etwa 136.000 Euro und verursacht keine laufenden Kosten.






(via)

4 Kommentare

  1. Hi … mir gefällt der Gedanke und das Haus sehr gut … Innenfotos wären toll gewesen.

    In Australien/ Victoria gibt es ja genug Sonne für die Solaranlage und Victoria hat mit die höchste Regenmenge. Doch es kann auch mal ein Jahr nicht regnen … und es gibt große Brände

    und für Europa haben wir das Prob mit der stabilen Elektrizitätsgewinnung nur durch die Sonne.

    Naja, ein unterirdischer großer Wassertank oder einen See in der Nähe hilft sicher … smile … und bei uns können wir für Heizung und Strom ein kleines Blockheizkraftwerk planen. Jetzt brauche Ich nur noch ein groooßes Grundstück mit super Aussicht.

    Würde mich über weitere Infos freuen.
    Gruß
    Karin

  2. Das ist offensichtlich – so sehe ich dich und dein Haus – als vehicle mobile.
    Dein Haus und du bist sehr schön – fast unberührte Natur.
    Ich bin ein Stadtmensch und brauche die Lebendigkeit der Menschen um mich.
    Ich liebe Pflanzen und viel Grünes, sowie die Vegetarier in der Evolution, da ich sehr friedlich bin. Die Karin hat eine gute Frage gestellt – wo du wohl das Wasser herbekommst und den Strom. Ohne Internet kann ich gar nicht mehr sein – du hast ja eines und eine Kamera auch und Internet. Kannst du denn mit mir Kontakt aufnehmen.
    Liebe Grüße, EIDA/Heidi

  3. „Wenn du auf der Straße am Haus vorbeifährst, würdest du es vielleicht gar nicht bemerken, da es sich sehr organisch in die Umgebung einpasst“

    Das Haus ist ein rechteckiger und sehr langweiliger Container, der in einer solchen Urlandschaft den größten anzunehmenden Fremdkörper darstellt. Wenn man das Haus von der Straße aus nicht wahrnimmt, dann deshalb, weil diese mehrere Kilometer entfernt ist.

    Ist der Autor eventuell blind?

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