Traditionelle Tattoo-Kunst aus Polynesien – uralt und wunderschön


Im fernen Polynesien gehören Tätowierungen, die Pe’a, seit Jahrtausenden zur indigenen Kultur. Ein Tattoo ist eine Kennzeichnung und ein Kunstwerk zugleich. Welchem Stamm gehört dieser Mensch an? Ist er ein Krieger oder ein Priester? Was hat er bereits im Leben geleistet? Tattoos erzählen Geschichten, auch die Geschichten vom Leid – denn das Tätowieren mit traditionellen Werkzeugen ist eine äußerst schmerzhafte Angelegenheit.

Die klassischen polynesischen Tattoos sind eine Ganzkörperbemalung, wobei jedes noch so kleine Ornament eine tiefe Bedeutung hat. Die zweifarbigen Tattoos verbinden geometrische Figuren und florale Motive zu einem stimmigen Ganzen. Auch die reiche Tierwelt und das allgegenwärtige Meer finden ihren Weg auf die menschliche Haut.

Die polynesische Tattoo-Kunst lebt auch heute noch, und wie bereits zu den Zeiten James Cooks, lassen die Europäer sich gerne im traditionellen polynesischen Stil tätowieren.













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