Träume vom Erwachsenwerden und existentielle Ängste – surreale Romantik von Aron Wiesenfeld

Das Teenageralter ist eine Zeit voller Umbrüche und Aufbrüche. Die Kindheit schwindet, ihre bunten, glitzernden Fetzen flattern dahin. Sie versabschiedet sich für immer. Mit der Kindheit löst sich das Gefühl der Geborgenheit auf, der Heranwachsende findet sich auf einer windigen Kreuzung wieder. Jetzt gilt es, aus Tausenden Wegen seinen eigenen Weg zu entdecken, sich im Leben zu behaupten und neu zu orientieren.

Aron Wiesenfeld erzählt in seinen surrealistisch anmutenden, meist dynamischen und auf eine subtile Art romantischen Werken die Geschichte der Suche nach eigenem Ich. Von einer Suche, begleitet von Unsicherheiten, Ängsten, aber auch von romantischen Träumen und neuen Hoffnungen.

Aron Wiesenfeld’s artwork has been the subject of eight solo exhibitions in the U.S. and Europe, and has been a part of over 50 group shows. Among the publications his work has appeared are Juxtapoz, Hi-Fructose, Art In America, and The Huffington Post.“

Die jungen Protagonisten des US-amerikanischen Malers sind meist in sich gekehrt und auf sich selbst gestellt. Denn das Erwachsenwerden bedeutet unweigerlich auch das Sich-Herausschälen aus den familiären Verbindungen und Zwängen. Erwachsensein heißt zwangsläufig eigenständig und auf sich selbst gestellt sein.

Ich vermute, auch wir, die wir längst aus der Pubertät hinaus sind, uns selbst in diesen Bildern wieder erkennen. Denn die Selbstfindung ist letztlich ein lebenslanger Prozess und keineswegs auf das Teenageralter beschränkt.












(via) Copyright  Aron Wiesenfeld

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