„Transient“ von Dustin Farrell: Gewitter in Zeitlupe


Über 32.000 Kilometer war der Filmemacher Dustin Farrell im Sommer in den USA unterwegs, um mit seiner Zeitlupen-Kamera Gewitter zu filmen. Das Ergebnis können wir nun in Form des Kurzfilms „Transient“ bewundern. Innerhalb von drei Minuten sehen wir mehrfach, wie sich der düstere Himmel erhellt und sich Blitze ausbreiten. Die spezielle Kamera von Farrell macht besonders deutlich, wie sich einige Blitze immer weiter verästeln, während andere sofort Richtung Erde stoßen.

Auch imposante Wirbelstürme und die Bewegung von massiven Wolken hat der Filmer auf seiner Tour eingefangen. 30 Tage lang hat sich Farrell auf die Spuren von Sturmjägern begeben. Sein Respekt für diese Menschen, die regelmäßig Gewittern hinterherjagen, hat sich im Laufe dieser Zeit noch weiter erhöht. Überhaupt betrachtet Farrell die Arbeit an „Transient“ als die härteste seiner gesamten beruflichen Laufbahn. An manchen Tagen fuhr er zehn Stunden lang, ohne irgendwelches Bildmaterial erhalten zu haben. An anderen Tagen kam er aber mit breitem Lächeln nach Hause, weil sein Ertrag so reichhaltig war. Die meisten Gewitter hat er übrigens in seinem Heimatstaat Arizona gefilmt.

„Transient“ is a compilation of the best shots from my storm chasing adventures of summer 2017. Most of the lightning footage was captured in uncompressed raw at 1000 frames per second with our Phantom Flex4K. This summer I chased for over 30 days and traveled 20K miles. My respect and admiration for storm chasers became even stronger this year.“

(via)

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