Typo-Art: Schreib mal wieder! Warum nicht in 3D?


Handschrift hat seit ein paar Jahren den Stellenwert von toten Sprachen wie Latein und Altgriechisch im Bildungssystem. Wer braucht das vergoren alte Zeug denn noch? Dabei ist erwiesen, dass mit einem großen oder kleinen Latinum oder einem Graecum in der Tasche Fremdwörter besser behalten und verstanden werden. Außerdem können andere und verwandte Sprachen leichter erlernt werden. Gleiches gilt für die verbundene Handschrift, die mehr und mehr der losen Buchstabenansammlung der Druckschrift weicht und an vielen Grundschulen gar nicht mehr unterrichtet wird. Mancherorts wird sogar überlegt, selbst die Druckschrift abzuschaffen, um Schüler möglichst früh an die Tastatur zu gewöhnen.

Dabei fördert zusammenhängendes Handschreiben das Lernen und bildet womöglich sogar den Charakter. Jedenfalls ermöglicht verbundenes Schreiben das Lernen von Silben und Lauten als ebenso verbundene Einheiten, wodurch die Sprach-, aber auch die Denkfähigkeit gefördert wird. Daher schreib doch mal wieder! Und warum nicht in 3D? Die Aktion 36 Days of Type lädt Kreative dazu ein, das Alphabet (und Zahlen) in ihrer Schreibweise ganz neu zu entdecken. Verbundene Handschrift, Druckschrift – alles ist erlaubt – nur originell muss es sein. Das BÜRO UFHO aus Singapur hat am internationalen Wettbewerb mit diesen hervorstechenden 3D-Buchstaben teilgenommen:











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