Über den eigenen Schatten springen: Street Art in Schwarz-Weiß


Wenn mir Street Art auf dem Heimweg begegnet, zaubert sie mir – meistens zumindest – ein Lächeln ins Gesicht. Weil das Bild die graue Wand mit Farbe füllt? Weil etwas, das vorher Schandfleck war, jetzt Hingucker ist? Oder weil mir Kunst begegnet, wo sie sonst nicht als solche gilt – so fernab von Museum und Galerie? Ein bisschen von all dem und doch viel mehr. Denn damit Kunst berührt, muss sie uns ansprechen, unsere Lebensrealität widerspiegeln, ja, uns ein Stück weit verstehen.

Dazu braucht es Humor, Fingerspitzengefühl und, wie der brasilianische Street Artist Alex Senna beweist, nicht unbedingt alle Farben des Regenbogens. Mutig hat er sich für Schwarz-Weiß-Wandgemälde entschieden, die sich dennoch deutlich vom Grau der Straße abheben. Seine Motive zeigen ganz alltägliche Situationen, können aber auch große Themen wie Liebe, Leidenschaft, Familie, Angepasstheit oder Widerstand sowie Einsamkeit reflektieren. Sein liebstes Werkzeug? Das Spiel mit Licht und Schatten.


























Copyright by Alex Senna (via)

Kommentiere den Artikel

Bitte gib deinen Kommentar ein!
Bitte gib deinen Namen hier ein