Überreste des Kalten Kriegs im Look von R2-D2


Der Kalte Krieg in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war durchaus nicht so temperaturstabil wie der Name vermuten lässt. Stattdessen gab es immer wieder hitzige Perioden wie die sogenannte Kubakrise, die durch die Stationierung US-amerikanischer Mittelstreckenraketen in der Türkei losgetreten wurde. Außerdem lauerte stets die Gefahr eines potentiellen Atomkriegs auf beiden Seiten des Atlantiks. Die involvierten Blöcke um Sowjetunion und USA trafen entsprechende Vorkehrungen für den Fall der Fälle, darunter den Bau von atomaren Luftschutzbunkern, von denen heute nur noch die wenigsten betriebsfähig sind.

Einer davon steht jedoch bis heute in Prag. Es handelt sich um ein Relikt, an dem der Fall des Eisernen Vorhangs spurlos vorübergegangen zu sein scheint. Na ja, fast. Erst kürzlich hat ein Lüftungsschacht der Anlage Folimanka einen neuen Anstrich bekommen und überblickt nun im Look von R2-D2 das umliegende Gelände. Hier findest Du den Astromechdroiden.

Seit 2014 ist der unterirdische Bunker auch außerhalb eines Notfalls öffentlich zugänglich. Einmal im Monat, immer samstags, gibt es zudem kostenlose Führungen durch die 1.332 Quadratmeter große Anlage. Hier geht’s zu den Terminen.

Behind reinforced doors on Pod Karlovem street, you’ll find an extensive maze of corridors and rooms. This bunker was built during the Cold War as a refuge for civilians in case of threat. In addition to tours of the bunker itself, there’s an exhibition featuring photos of other civilian bunkers located throughout Prague.“

 

(via)

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