Ukrainischer Architekt verschmilzt japanische und osteuropäische Designeinflüsse in seinem Domizil in Kiew

Sergey Makhno ist ein ukrainischer Architekt mit Kunstfaible. Seine Maisonettewohnung in Kiew reflektiert nicht nur seine Liebe zum Detail, sondern wagt zudem einen Brückenschlag zwischen japanischem Minimalismus und ukrainischer Ästhetik. Das 175 qm große Domizil hat er nach den Prinzipien des Wabi-Sabi eingerichtet – eine Designphilosophie, die eng mit dem Zen-Buddhismus verbunden ist. Im Vordergrund stehen natürliche Formen, denen auch ein imperfekter Anteil gestattet ist. So bringt der Architekt herbe Schlichtheit statt pompösem Prunk in seiner Wohnung bewusst mit einer gewissen Patina zum Ausdruck.

Meter by meter we create new worlds. With trees growing in a living room and lamps in the size of a man. Where the bathroom can be in a glass box and tiles that repeat the form of a bird. We think that things have to amaze. We create art pleasant not only to look at but also to live in.“

Einem offenen Wohnkonzept mit Wohnküche folgend zieht sich das Farbschema dunkler Töne mit rauen Texturen für ein ruhiges, meditatives Flair durch alle Räume bis hin zur Dachterrasse. Beachtenswert ist die eklektische Einrichtung, für die Einzelstücke speziell angefertigt worden sind. Doch die Wohnung ist nicht nur ein Fundus für herausragende Möbelstücke, sondern auch Schauraum für Makhnos Sammlung von Cucuteni-Trypillja-Keramiken, die typisch für die osteuropäische Kultur zwischen 5.200 bis 3.500 v. Chr. sind, und so zurück zu den ästhetischen Wurzeln des ukrainischen Architekten führen.








(via) Copyright Sergey Makhno

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