Um die Ecke gedacht – neuer Grundriss für ein Brooklyn-Reihenhaus

Der Traum vom eigenen Haus fiel in Städten wie London oder New York spätestens seit dem 19. Jahrhundert eher hoch als breit aus, um das Meiste aus der vorhandenen Grundfläche herauszuholen. Bis heute sind die typischen Brooklyn-Reihenhäuser steingewordener Eigenheimtraum. Doch die Bedürfnisse, die an das Gebäude gestellt werden, haben sich über die Jahrhunderte stark verändert. Standen früher vor allem funktionaler Schutz vor den Elementen sowie Privatsphäre im Vordergrund, öffnen sich die mehrstöckigen Einfamilienhäuser heute für kommunikativ angelegte Wohnkonzepte.

Traditionally, row houses tend to be dark rectangular spaces with windows located only on the shorter sides of the building. Stairways are stacked, one above the other, maximizing square footage, but diminishing any visual connection vertically throughout the building. While this typology evolved logically, given the spatial demands of the city and the need to minimize exposure to the elements, technology has since improved, and much of the same aims can be achieved through entirely different means.“

Das Architekturbüro L/AND/A hat das „Switchback House“ in diesem Sinne einem radikalen Makeover unterzogen. Statt die Treppen auf minimaler Grundfläche übereinanderzusetzen, hat man um die Ecke gedacht. Dank eines neuen Oberlichts wird das Haus auf allen Ebenen mit natürlichem Licht geflutet und so von einer hellen, freundlichen Atmosphäre erfüllt. Nicht tragende Wände wurden entfernt, um die verschiedenen Wohnbereiche miteinander zu verknüpfen.












(via) Copyright L/AND/A LIGHT AND AIR ARCHITECTURE, PLLC

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