„Uncommon Silence“ – Stephanie Buer malt Industriebrachen und Betonwüsten


In ihren fotorealistischen, urbanen Landschaftsmalereien begibt sich die US-amerikanische Künstlerin Stephanie Buer auf Spurensuche. Wo einst sattes Grün aus dem Boden schoss, hat der Mensch Beton gepflanzt und die Plätze schließlich dem Zerfall preisgegeben. Was bleibt, ist die deutliche Handschrift vergangener Epochen. Backstein und vergitterte Fenster. Ungenutzte Parkhäuser und menschenleere Eisenbahnbrückenunterführungen werden einem neuen Zweck zugeführt.

Das Grau ist Leinwand für Graffiti-Künstler. Auffahrten werden zum Skate-Park. Graffiti-Künstler und Skater hinterlassen sichtbare Spuren. Dennoch stehen nicht sie, sondern die Industriebrachen und Betonwüsten selbst Modell für Stephanie Buers Bilderserie „Uncommon Silence“.








Copyright by Stephanie Buer (via)

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