Ungewöhnlich alltäglich und doch nicht langweilig – Fotografien von Sam Johnson

Der fotografische Blick ist die Essenz guter Bilder. Ich behaupte: Erst dann kommen Handwerk und Equipment mit ins Spiel. Denn das Talent zu sehen – also fotografisch zu sehen – ist unabdingbar. Wer es hat, kann auch scheinbar Alltägliches so in Szene setzen, dass es aus dem Rahmen fällt – wie bei Sam Johnson.

I tend to avoid including any faces in my images. It adds a level of identity that I’ve always felt ultimately subtracts from the direction I’m trying to take.“

Der junge Australier nimmt alles vom Skiluft bis zum kaputten Roller vor die Linse und erschafft dabei Bilder, die dennoch alles andere als langweilig erscheinen. Eher verschroben, etwas gespenstisch und manchmal sogar ein klein wenig magisch. Kneift man die Augen etwas zusammen, könnten es auch Standbilder aus einem schrägen Film sein, bei dem David Lynch Regie geführt hat. Stattdessen nennt der Fotograf den Filmemacher und Schauspieler John Waters als Einfluss sowie die Kollegen Thomas Jordan und Neil Krug.















(via) Copyright Sam Johnson

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