Unkaputtbar, aber rockbar – Diese E-Gitarre hält was aus

Pete Townshend hat es getan. Jimi Hendrix sowieso. Und dann wäre da noch Kurt Cobain. Sie alle haben ihre E-Gitarre auf der Bühne zerlegt. Was bewegt einen dazu, das geliebte Saitenbaby in einem Rausch von Schlagen und Schmeißen auf der Bühne zu opfern? Vielleicht ist es der Höhepunkt der Show, auf den alles zulaufen sollte, das Grand Finale mit Crescendo oder einfach nur schiere Zerstörungswut, aber irgendwie gehört es zum Rock ’n‘ Roll dazu.

Die schwedischen Zerspanungskünstler von Sandvik haben den Landsmann und Rocker Yngwie Malmsteen mit einer außergewöhnlichen Kampfansage konfrontiert: Unsere E-Gitarre haust du bestimmt nicht kurz und klein. Der bekennende E-Gitarrentöter nahm die Herausforderung an. Jetzt war es an dem Gitarrenspezi Andy Holt, eine E-Gitarre zu entwerfen, die nicht nur gut aussieht und einstecken kann, sondern auch noch hammermäßigen Sound von sich gibt.

Im Entwicklungsprozess musste zunächst erforscht werden, wo die Hauptschwachstellen zwischen Steg und Sattel liegen. Wir können nur erahnen, wie viele E-Gitarren für die eine unzerstörbare geopfert wurden. Doch dann war das Werk vollbracht: Thors Hammer unter den E-Gitarren! Um die größte Schwachstelle schlechthin, die Verbindungsstelle von Korpus und Hals, so stark wie möglich zu machen, ist die Sandvik-E-Gitarre ein „Monocoque-Modell“, das aus einem Stück Hyper-Duplex-Stahl besteht. Das glänzende Instrument aus Sinterhartmetall mit Titaniumanteil sieht wie aus einem Guss aus, entstammt aber dem 3D-Drucker. Aber kann sie auch performen?

Yngwie Malmsteen hat mehrere Bühnenverstärker und -monitore mit dem Instrument zerlegt. Die E-Gitarre hat hingegen nicht mal eine Delle.





Sandvik Let’s Create: The Smash-Proof Guitar, tested by Yngwie Malmsteen

(via) Copyright Sandvik Group I Yngwie Malmsteen

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