„Urban Symmetry“: Architektur-Fotografie am Ufer der Donau

Zsolt-Hlinka-Fotografie-Klonblog
Als ich diese Häuser zum ersten Mal sah, war ich fest davon überzeugt, dass sie gezeichnet wurden. Aber von wegen. Der ungarische Fotograf Zsolt Hlinka hat die Gebäude und ihre unterschiedlichen Baustile tatsächlich mit der Kamera eingefangen. Er hat sie einfach nur aus ihrer Umgebung genommen und in den Vordergrund gestellt. Auch zeigt keines der Fotos die Häuser in ihrer vollen Größe. Trotzdem wirkt die Serie Urban Symmetry, die Gebäude am Ufer der Donau präsentiert, sehr künstlerisch und irgendwie eben auch ein wenig surreal.

Zsolt-Hlinka-Fotografie-Klonblog2
Zsolt-Hlinka-Fotografie-Klonblog3
Zsolt-Hlinka-Fotografie-Klonblog4
Zsolt-Hlinka-Fotografie-Klonblog5
Zsolt-Hlinka-Fotografie-Klonblog6
Zsolt-Hlinka-Fotografie-Klonblog7
Zsolt-Hlinka-Fotografie-Klonblog8

Fotos: Copyright by Zsolt Hlinka

(via)

8 Kommentare

  1. Evtl. sollte man das erwähnen: „you may discover that none of the pictures show the building in its full form, but only its reflected part.“
    Die Häuser existieren so nur zur Hälfte und wurden dann gespiegelt.

  2. Wollte ich gerade auch anmerken. Die Spiegelung der Haushälfte finde ich sehr schade. Die Wirkung der Gebäude verliert dadurch. Ein asymmetrisches Gesicht (Portrait) wirkt auch immer interessanter als ein (geklontes) symmetrisches.

  3. „Trotzdem wirkt die Serie Urban Symmetry, die Gebäude am Ufer der Donau präsentiert, sehr künstlerisch und irgendwie eben auch ein wenig surreal“ was soll das denn?
    Haushälften fotografieren und dann spiegeln,. eine simple Photshopgeschichte, in 2 Minuten gemacht!

    Bitte gehaltvollere „Inspirationen“!

    • Ich finde das eine sehr gelungene Serie, eine willkommene Inspiration. Leute die von „in 2 Minuten gemacht“ und „Fachkameras ohne stürzende Linien“ sprechen sind m.M. nach notorische Nörgler…

  4. Die Häuser wirken wie hübsche Modellhäuschen einer Eisenbahnanlage. Ich finde Architekturaufnahmen mit einer Fachkamera ohne stürzende Linien attraktiver.

  5. Schade, dass die Autorin offensichtlich nicht einmal bemerkt hat, dass die Hausbilder durch Spiegelung entstanden sind. Denn daraus rührt m. E. hauptsächlich deren wirklich sehr surreale Wirkung. Und natürlich auch wegen des Freistellens, das ja angesprochen wird.

    @Jürgen: wo siehst du hier stürzende Linien?

  6. Natürlich kann man alles und jedes kritisieren und sicher ist auch an mancher Kritik etwas Richtiges.

    Ich war schon überrascht ( ob mit Photoshop bearbeitet oder nicht ist mir hier egal und m. E erst einmal unwesentlich )
    Durch diese Entscheidung ,die Alleinstellung und die Symmetrie der Ansichten wird für mich die zugrundeliegende Gestaltung / Struktur der Fassaden gut sichtbar. Das und die “ zeichnerisch “ wirkende Darstellung interessieren mich persönlich sehr und motivieren mich zur intensiveren Betrachtung

    Danke der Autorin für diesen Beitrag . Den Fotografen kannte ich bisher nicht.

Kommentiere den Artikel

Bitte gib deinen Kommentar ein!
Bitte gib deinen Namen hier ein