Verschneite Warenautomaten tauchen Hokkaido in ein stimmungsvolles Licht


Mehr als fünfeinhalb Millionen Warenautomaten überziehen den Inselstaat Japan, um Softdrinks, Zigaretten und sogar frische Eier und Blumen feilzubieten. Die 24/7-Maschinen stehen jedoch nicht nur in pulsierenden Großstädten wie Tokio, sondern auch in Kleinstädten in der Peripherie, wo sie zu jeder Tages- und Nachtzeit Getränke, Süßigkeiten oder was auch immer gerade gewünscht ist, gegen Münzeinwurf ausspucken.

Überraschend viele Automaten finden sich auf Hokkaido, einer Insel im Norden Japans, die jährlich von der eisigen Kälte des Winters mit Schnee und Eis heimgesucht wird. Dabei ist dem Fotografen Eiji Ohashi aufgefallen, welch‘ stimmungsvolles Lichtspiel von der neon-kühlen Maschine und dem glitzernden Schnee ringsherum und oben drauf ausgeht. Mit seinem Faible für diese automatisierte Winterwunderlandschaft hat er die Bilderserie „Time to Shine“ ins Leben gerufen.

Ein Teil der Bilder – mit und ohne Schnee – ist im Buch „Roadside Lights“ zu bewundern.

As dusk approaches, roadside vending machines light up in cities and in the outskirts. These scenes of vending machines, ordinarily standing on the roadside, are particular to Japan. The vending machines downtown or in the wilderness, placed to stand in solitude, are an image of loneliness. They work tirelessly, whether it is day or night. But once their sales drop, they are taken away. If they do not glow and shine, they will stop existing. There might be something human about them.“









(via)

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