VIDEO: Wie Lichtsmog den Sternenhimmel verhagelt

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Ein Klassiker unter den romantischen Filmmotiven ist das gemeinsame Bestaunen des Sternenhimmels. Da liegen dann zwei Verliebte auf der Motorhaube eines schicken Oldtimers und halten Händchen, während sich die Dame die gemeinsame Zukunft ausmalt und der Herr überlegt, wie er möglichst schnell die Klamotten vom Leib kriegt, ohne aufdringlich zu wirken. Wie es nun mal immer so ist, haben solche Settings wenig mit der Realität zu tun.

Das Stichwort hier ist Lichtverschmutzung. Dieser Begriff beschreibt den Einfluss künstlicher Lichtquellen auf den Nachthimmel. Die mitunter sehr starke Aufhellung, die vor allem in der Nähe von Städten und großen Siedlungen zu beobachten ist, stört die Umwelt und erschwert es, den „wirklichen“ Sternenhimmel betrachten zu können. Filmemacher Sriram Murali hat sich auf eine Rundtour durch Kalifornien begeben und des Nachts an unterschiedlichen Orten zauberhafte Aufnahmen des Firmaments gemacht. Im Kurzfilm „Lost in Light“ hat er die Zeitrafferaufnahmen zusammengestellt, sortiert nach dem jeweiligen Grad der Lichtsmog-Intensität. Eine faszinierende wie auch erschreckende Arbeit.



(via)

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