Guy Walks Across America – Mit Levi’s einmal quer durch die USA

Zurzeit macht das echt gelungene und sehenswerte Video „Guy Walks Across America“ im Netz die Runde, in dem ein Mann durch die ganze USA läuft und dabei stets gefilmt wird. Mit Stopmotion und Timelaps sieht es echt so aus, aus ob er den ganzen Weg selbst gehen würde.

Mit schöner Musik hinterlegt ist daraus nach wenigen Tagen mit knapp 800.000 Views auf YouTube ein echter Renner in Blogs und Foren geworden. Dass dahinter der Jeanshersteller Levi’s steckt, hat sich jedoch noch nicht wirklich herumgesprochen.

Zwar kam die Idee des Trips von dem jungen Filmteam selbst, das erst einmal nur Just for Fun durch die USA reisen, und daraus ein Film drehen wollten. Ohne das entsprechende Kleingeld war da aber nichts zu machen. Also begannen sie sich auf die Suche nach Sponsoren, wo sie schnell Levi’s als Geldgeber, Ausstatter und Sponsor für sich gewinnen konnten.

Und so kommt es, dass in dem knapp zwei-minütigen Film ununterbrochen Levi’s-Jeans zu sehen sind. Am Ende sogar auch in Nahaufnahme mit dem charakeristischen roten Levi’s-Zettel an der Hose. Inwieweit man dazu jetzt virale Kampagne sagen kann, ist schwer zu sagen. Aber das ist schon ein grandioser Schachzug von Levi’s gewesen, seine Marke durch diesen überhaupt nicht als virales Video ersichtlichen Clip einer breiten Masse eher unterbewusst mal wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Und hier noch das Making-Of des Films, der wie gesagt, durch diesen viralen Charakter kein bisschen schlechter wird. Es bleibt eine tolle Idee mit grandioser Umsetzung. Aber eben auch mit einem gelungenen Marketingstreich von Levi’s!

Walk Across America – Behind the Scenes

Und hier noch die gesamte von ihnen abgelaufene Strecke als Google Map.

(via)

5 Kommentare

  1. Hab das Video vor ein paar Tagen schonmal gesehn. Ist jetzt schon etwas ernüchternd, dass (mal wieder) eine Marketingaktion dahinter steckt.

    • Ja, ist leider wenig bekannt darüber, ob es auch als solche von Anfang an geplant war oder ob sie nur Geldgeber und Ausstatter waren.

  2. Hm, ic hfind die Umsetzung eher hässlich. Ich krieg da einen Sehsturz. Seit Robert Palmers Sledgehammer wirkt diese Technik immer wieder altbacken und durch den extrem wechselnden Hintergrund extrem nervig und hecktisch. Wandern durch Amerika und diese 4 Bilder pro Sekunde Geflacker. Eher Antiwerbung für mich.

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