Volvo säubert die Ozeane mit der Living Seawall

Jede Minute landet eine ganze LKW-Ladung Plastik in unseren Ozeanen. Deshalb bemühen sich immer mehr Firmen darum, aktiv etwas gegen diese Umweltverschmutzung zu tun. Auch der schwedische Autobauer Volvo engagiert sich und möchte bis Ende des Jahres Einweg-Plastik aus allen Unternehmensbereichen verbannen. Außerdem hat er ein weiteres ambitioniertes Projekt ins Leben gerufen: die Living Seawall, die in Sydney entstehen wird.

Ein großer Teil der Küstenlinie der australischen Stadt ist mit Beton versehen, weshalb sich dort keine Lebewesen ansiedeln können. Volvo möchte das ändern, indem es die Mauern mit künstlichen Mangrovenbaum-Wurzeln versieht. Darin können sich Mikroorganismen ausbreiten, die ihrerseits für die Reinigung des Meerwassers sorgen. Die sechseckigen Elemente entstehen im 3D-Drucker und verbleiben 20 Jahre lang an den Betonmauern. Volvo ist sich zwar bewusst, dass diese Maßnahme das Verschmutzungsproblem nicht ansatzweise lösen wird. Immerhin macht sie aber die Ozeane ein wenig sauberer.





(via) Copyright Volvo

1 Kommentar

  1. Aus welchem Material 3D-gedruckt? – Ich hoffe mal nicht, Kunststoff! In diesem Fall wäre das aufgrund natürlicher Material-Erosion und -Abrasion die perfekte Mikroplastik-Schleuder!!

Kommentiere den Artikel

Bitte gib deinen Kommentar ein!
Bitte gib deinen Namen hier ein