Was wäre, wenn es IKEA-Möbel zum Selberbauen bereits im Mittelalter gegeben hätte?


KitKat Neuseeland und Australien laden Internetnutzer derzeit zu einem lustigen Gedankenexperiment ein: Was wäre, wenn es IKEA-Möbel zum Selberbauen bereits im Mittelalter gegeben hätte? Glaubt man den kreativen Köpfen von J. Walter Thompson Sydney, die hinter der Kampagne für den Schokoriegel zum Teilen stecken, hätte die analphabetische Bevölkerung wahrscheinlich nicht das moderne Billy-Regal zum Verkaufsschlager gemacht, sondern vielmehr in den Kätapult investiert.

Doch abseits der Buchstaben tun sich die Mittelalter-Selbermacher mit der bildlichen Erklärung nicht weniger schwer. Hat sich daran bis heute etwas geändert? In typischer IKEA-Manier lässt der Bauplan so manche Frage offen. Pleiten, Pech und Pannen sind dafür inklusive. Das Gleiche gilt für einen überdimensionalen Sechskant-Schlüssel. Dieses Werkzeug durfte natürlich nicht fehlen, der obligatorische Wunsch nach der mutwilligen Zerstörung des nichtfunktionierenden Endprodukts aber auch nicht. Zum Glück gibt es für den frustigen, mittelalterlichen Baumeister am Ende wenigstens ein schokoladig süßes Trostpflaster.

 

1 Kommentar

Kommentiere den Artikel

Bitte gib deinen Kommentar ein!
Bitte gib deinen Namen hier ein