Warum 150 Fake-Überwachungskameras diese Fassade zieren

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Nein, hier war nicht die NSA am Werk. Dies ist die Arbeit vom spanischen Urban Artist SpY, der auch schon in Deutschland sein Unwesen trieb. In seiner Heimatstadt Madrid hat er diese Installation ins Leben gerufen, bei der 150 unechte Überwachungskameras an einer Fassade befestigt wurden. Und was will uns der Künstler damit sagen?! Natürlich sind seine Arbeiten mit einer Prise Humor zu nehmen. Er baute die Teile ganz sauber in Reih und Glied „with the intention of not watching over anything“…

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(via)

18 Kommentare

  1. Gebe meinem Vorredner recht. Selbstverständlich ist das eine Protestaktion in einer kunstvollen Art und Weise die die Mitmenschen zu Nachdenken bewegen soll.
    Finde die Aktion gelungen. Würde gerne mehr von solchen spektakulären Installationen sehen.

  2. Geniale Aktion! In dem Fall sagen Bilder mehr als 1000 Worte. Hut ab und Daumen drücken, dass wir von Herrn SpY noch mehr Publikationen zu sehen bekommen.

  3. Stellt sich nur die Frage… was wäre, wenn gar nicht alle Kameras Fakes sind und jetzt mindestens eine der Kameras im Dienste der NSA die Straße überwacht ;)?

    Könnte ja zumindest sein, dass die Fake-Kameras nur gekonnte Täuschungen darstellen!

    • Genau das war mir dabei auch erst einmal durch den Kopf gegangen. Alle sind Fake, achtet nicht drauf, ist nur Kunst. Doch eine. eine Einzelne Kamera, vielleicht jene ganz unten nahe der Straße, die mit der kleinen roten ‚fake‘ Diode, die ist echt und nimmt einen jeden Auf der dieser Kamerawand den Mittelfinger oder schlimmeres zeigt und sie alle landen in einer Datenbank……

      Hach ja, der Überwachungsstaat lässt grüßen… warum sonst kleben führende IT Jungs die Kameras an ihren Laptops zu … Verschwörungen üüüüberall.

      Aber da es sich um ein Kunstprojekt handelt…. da wird schon keine Kamera scharf gestellt sein ;)

  4. WOW! Ich bin wirklich sprachlos! Ich finde die Aktion total klasse und freue mich, wenn Künstler auch mal andere Wege gehen – nicht immer Mainstream! Ich bin gespannt, was wir von SpY künftig noch sehen werden!

  5. Das nenn ich doch mal verständliche Kunst. Dass hier subtile Kritik am Überwachungsstaat geäußert wird, sollte jedem spätestens nach den Enthüllungen von Edward Snowden klar sein :) Sehr cooler Artikel!

  6. Diese Installation ist ja wirklich Klasse. So wird Kund für jeden zugänglich und macht auf Schwierigkeiten aufmerksam. Es wird ein sensibles Thema in die Köpfe der Leute gerückt. Und das mit einem Schmunzeln. Ich bin wirklich beeindruckt.

  7. Also das nenne ich mal Kunst auf höchstem Niveau! Erinnert uns ganz gut daran, dass wir Jahr 2016 zum gläsernen Menschen geworden sind. Durch unsere Smartphones werden wir auf Schritt und Tritt getrackt – egal wo wir uns auf der Welt befinden. Das regt zum Nachdenken an…

  8. Coole Aktion…ich gehe mal davon aus, dass er schon in Sachen NSA eine gewisse Kritik äußern wollte. Finde ich ganz gut mit einer armen Gegend. Echt cool, mal querdenkerisch

  9. hi,

    Für ein künstler ist es oft schwer seine gedanken so umzusetzen dass es jeder auf ein blick versteht. Eine sehr gelungene Arbeit. Heutzutage werden wir von neuen technischen spielereien so überrollt, so dass wir uns überhaupt keine gedanken mehr über unsere einzigartigkeit machen. Tolle Arbeit von den künstler

  10. Coole Installation! Erinnert wiedermal daran, dass Big Brother hinter jeder Ecke sitzen könnte. Oder mittlerweile sogar schon vor unserem Gesicht, denn heutzutage hat jedes neue Smartphone bereits eine Innenkamera eingebaut.

    Jaja, „we don’t spy“ :P

  11. Auch nach über vier Jahren immer noch aktuell. Sehr coole Aktion, die uns alle und auch viele Behörden zum Nachdenken bringen und zu einem sensiblen Umgang mit Überwachungskameras bewegen sollte. Diese Geräte haben schon ihren Sinn und Zweck, aber man sollte es auch nicht übertreiben, wie irgendwie bei vielen Dingen im Leben.

    So genug philosophiert. :) Ich kann nur empfehlen, euch auch mal die anderen Werke des Künstleres anzuschauen.

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