Wenn der Soundtrack fehlt: Ganz großes Kino ohne Filmmusik


Der Ton macht die Musik, heißt es im Volksmund. Und was ganz allgemein für den Umgangston gilt, trifft auch auf die Kinoleinwand zu. Ohne orchestral-pompöse Musik schrumpft jeder noch so gigantische Blockbuster zum Fernsehfilm zusammen. In der Vergangenheit hat uns das bereits Mario Wienerroither mit seiner musiklosen Vertonung von „Dirty Dancing“ bewiesen.

Wie banal bis absurd berühmte Kinoszenen ohne die passende Filmmusik wirken, zeigen uns heute die Auralnauts am Beispiel der Fahrradszene von „E. T. – Der Außerirdische“. Wenn die Kids mitsamt E. T. am Vollmond vorbeiradeln, um vor der Polizei zu fliehen, hängt der Himmel nicht voller Geigen. Lediglich die Kette knattert, die Pedale klappern und im Hintergrund zirpen ein paar Grillen. Kein Wunder, dass John Williams 1983 einen Oscar für die beste Filmmusik für seine E. T.-Kompositionen erhalten hat, denn ohne ist der Film einfach nicht dasselbe und schon gar nicht kultverdächtig.

E.T. Minus Williams – Flying Bikes




(via)

1 Kommentar

Kommentiere den Artikel

Bitte gib deinen Kommentar ein!
Bitte gib deinen Namen hier ein