Wieder modern: Uhren aus Nixie-Röhren


Während ich immer noch ein wenig der traditionellen Glühbirne bzw. Glühfadenlampe nachtrauere, habe ich einen anderen „Dinosaurier“ der lichtgebenden Technik entdeckt: Nixie-Röhren. Seit dem Aufkommen von Vakuumfluoreszenz- und LED-Anzeigen haben diese Teile an Bedeutung verloren und werden heute eigentlich nicht mehr hergestellt – nicht, weil sie verboten sind, sondern weil sie schlichtweg als überholt gelten.

Dabei sind diese Anzeigen auf Glimmlampenbasis richtig hübsch anzusehen. Kein Wunder, dass sich Bastler auf die Technik gestürzt haben, wodurch Nixie-Röhren gerade, zumindest in Bastlerkreisen, ein Comeback erleben. Einer von ihnen ist Frank Buchwald, der zum fünfjährigen Bestehen der MB&F M.A.D.Gallery die Uhr „Nixie Machine II“ gemeinsam mit dem tschechischen Röhrenspezialisten Dalibor Farny gebaut hat. Die streng limitierte Auflage besteht aus zwölf Uhren, die trotz ihres altmodischen Äußeren sogar WiFi-gesteuert werden können. Der Preis für eine der 1,2 Meter langen Uhren aus hochwertigem Stahl und Messing beträgt ca. 30.000 Dollar.



(via)

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