Wir testen den Fitbit ZIP™ – Der kabellose Aktivitäts-Tracker

Gadgets - 2. Okt. 2012 von Carina // 4 Kommentare

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Nicht mal 3 cm groß ist der neue Aktivitäts-Tracker von Fitbit. Die neue Generation hört auf den Namen Fitbit Zip™. Vor einiger Zeit haben wir ja schon einmal das Vorgänger-Modell – den Fitbit Ultra – getestet, nun haben wir einen optimalen Vergleich zwischen beiden Geräten. Der KlonBlog hat sich also wieder fit gemacht und den kleinen Aktivitäts-Tracker auf Herz und Nieren getestet…

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Als der Tracker bei uns im Büro ankommt, sind wir etwas verwirrt. Der ist nämlich diesmal echt klein und erinnert mehr an ein Tamogotchi als an ein Aktivitäts-Tracker. Zuerst müssen wir die mitgelieferte Batterie (Laufzeit: 4 – 6 Monate, bei Amazon für 0,57 € nachbestellbar) einsetzen, online die Software für den iMac herunterladen und schon erwacht unser Fitbit zum Leben und schenkt uns sogar ein Lächeln. Dann stecken wir das kleine Teil noch in die Silikon-Hülle und clippen es uns an die Hosentasche. Als „Versteck“ eignet sich aber auch der BH oder der Gürtel. Keine Angst, der Zip™ ist absolut schweißresistent, auch Spritzwasser und Regen machen ihn nichts aus. Dann kanns also losgehen. Vom Gefühl her haben wir schon nach wenigen Minuten vergessen, dass der kleine Fitbit überhaupt da ist. Bei dem Leichtgewicht von 8 Gramm aber auch kein Wunder.

fitbit-zip

Wie auch schon beim Vorgänger kann der Zip™ sowohl die gegangenen Schritte, die zurückgelegte Strecke und die verbrannten Kalorien pro Tag tracken und mit deinem Computer oder Smartphone synchronisieren. Die Stockwerke, die man am Tag zurückgelegt hat, werden allerdings nicht mehr berücksichtigt. Aber nach wie vor soll der Spaß an der Bewegung im Vordergrund stehen. Schließlich motiviert dich das kleine Teil jeden Tag aufs Neue, um hier und dort noch ein paar Schritte mehr zu sammeln. So wird dann auch mal der Umweg zum Bäcker in Kauf genommen.

fitbit-zip-farbenVon Fitbit haben wir erfahren, dass Fitbit-Nutzer täglich etwa 43 % mehr Schritte gehen als vorher. Wir können das nun bestätigen. Dadurch, dass man seine persönlichen Daten wie Körpergröße und Gewicht angeben muss, wird ein individuelles Fitbit-Profil erstellt. Alle Angaben – z.B. zur Kalorienverbrennung – basieren daher auf reellen Werten und werden nicht anhand von Durchschnittswerten ermittelt. Auch ist es möglich, sich einen Ernährungsplan aufzustellen und all seine täglichen Kalorien zusätzlich zu kontrollieren.
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Wer sich allein nicht richtig motivieren kann, der kann sich zusammen mit Freunden messen. Macht eigentlich auch viel mehr Spaß. Dadurch, dass man jederzeit seine Daten synchronisieren kann, hat man ständig die Platzierungen seiner Freunde im Blick. Im Dashboard werden dann alle gesammelten Werte zusammengefasst und man kann dann sehen, wer sich am Tag wieviel bewegt hat und auf den obersten Treppchen landet. Durch das Verdienen kleiner Badges werden bestimmte Leistungen von Fitbit honoriert und sollen noch mehr anstacheln. Auch per Email bekommt man für besondere Leistungen aufmunternde Worte.

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Natürlich läuft man so viel bewusster und dann ist man am Ende des Tages auch manchmal überrascht, dass eine ausgiebige Bartour mit Freunden um die 10.000 Schritte (ca. 9 km) verbraten hat. Dank Touchscreen hat man auch unterwegs seine Statistik im Blick. Dafür tippt man nur den Bildschirm an, um sich die jeweiligen Daten anzeigen zu lassen. Klappt eigentlich ganz super, aber manchmal wollte der Screen auch nicht so recht reagieren. Was uns aber beim Zip™ richtig gut gefällt, ist das Widget (für Mac und Windows erhältlich). Dank einer kleinen Einstellung kann man sich das Fitbit-Icon in der Menüleiste anzeigen lassen und darüber schnellen Zugriff auf die wichtigsten Funktionen wie Synchronisation, Dashboard oder Hauptmenü nutzen.

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Das KlonBlog-Fazit: Da wir auch schon den Vorgänger testen durften, hat man sich an spezielle Einstellungen gewöhnt. So ist der Touchscreen im ersten Moment etwas ungewohnt. Dass keine Stockwerke mehr gezählt werden, finden wir auch ein wenig schade, da die Funktion auch weiterhin im Dashboard angezeigt wird. Damit kann man aber wohl gut leben. Dank Silikonhülle und Clip ist das Tragen hingegen angenehmer und flexibler geworden. Auch das Widget und die Synchronisation sind supereinfach und so wird wahrscheinlich in jedem von euch bei Nutzung sofort der Sportgeist geweckt. Also dann: Sport frei!

Der Fitbit ist in 5 Farben für 59,90 € zu bestellen.


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