Wrapped – Die Natur erobert zurück, was ihr gehört

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Der Energieerhaltungssatz besagt, dass Energie nicht verloren geht. Sie kann jedoch umgewandelt werden. Anders wäre Leben auf unserem Planeten nicht denkbar und das macht auch den Tod zu einer lebenswichtigen Größe. Klingt paradox, ist aber so. Schließlich verrotten wir nach dem Tod und schaffen so nicht nur Raum, sondern auch Energie für neues Leben.

Besonders ästhetisch klingt dieser Prozess jedoch nicht. Die Filmemacher Roman Kälin, Falko Paeper and Florian Wittmann beweisen jedoch mit ihrem neuen animierten Kurzfilm „Wrapped„, dass der Kreislauf des Lebens durchaus ästhetische Qualitäten besitzt.

Zu Beginn erobert die Pflanzenwelt zunächst den Leichnam einer Maus. Unzählige Keime sprießen später aus kleinsten Betonritzen und machen sich gemeinsam daran, das urbane New York wieder der Natur zuzuführen. Der Film illustriert ein atemberaubendes Was-wäre-wenn-Spiel und wirft einen Blick darauf, was aus den Strukturen der Zivilisation werden könnte, wenn der Mensch einmal nicht mehr ist.



(via)

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