Zeitreise mit Daniel Arsham – so sieht (möglicherweise) die Zukunft aus

Man schreibt das Jahr 3018 und die Welt ist nicht wieder zu erkennen. Oder doch? Zumindest ein paar Versteinerungen aus den längst vergangenen Zeiten sind immer noch in dieser unbekannten, neuen Welt präsent. Darunter ein DeLorean, das vermutlich seine nächste Zeitreise aufgrund von technischen Problemen nicht antreten konnte und irgendwo in der Vergangenheit stecken geblieben ist.

So oder ähnlich stellt sich Daniel Arsham die Zukunft vor. Diese Dystopie ist noch bis zum 31. Oktober in der Perrotin-Galerie für moderne Kunst in New York zu sehen. DeLorean und Ferrari, ein einsamer Autozubehör-Berg und ein Tromp-l’oeil-Poster, der uns eine unbekannte „FUTURE“ verheißt – die Ausstellung wirkt steril und irgendwie befremdlich.

Here at perrotin, these cinematic pop icons are rendered in crystal, and in a state of decay. Pieces of the chassis are eroded away, revealing a core of volcanic ash, pyrite crystal, selenite, and quartz where mechanical components used to be. Arsham casts objects in geological materials that render them as extinct as they are recognizable.“

Interessant ist auch die Materialwahl, wobei unter anderem Mineralien zum Einsatz kommen. Die Fahrzeuge sind sicherlich nicht mehr fahrtüchtig und für unsere Nachkommen nicht mehr als ein Museumsexponat. Welche Fortbewegungsmittel nutzen denn die Menschen des 4. Jahrtausends? Meine Fantasie reicht sicherlich nicht so weit, auch Daniel will nicht allzu viel fantasieren. Es bleibt nur zu hoffen, dass unsere Zivilisation 1.000 Jahre später immer noch Bestand hat und sich nicht selbst zerstört hat.













(via) Copyright Daniel Ashram

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