Zelte aus Fleisch von Andrea Hasler

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Man muss wohl ein bisschen abgedreht sein, um auf so eine Idee zu kommen: Die Schweizerin Andrea Hasler hat ein Ensemble aus zwei Zelten gebaut, die aussehen, als wären sie aus rohem Fleisch und abgezogener Haut gemacht. Dass sie in Wahrheit aus Kunststoff bestehen, macht den Anblick nicht weniger eklig. Die lebensechten Texturen entstanden durch das Auftragen von Kunstharz, am Ende tropfte Hasler noch ein wenig echtes Blut vor den Eingang des großen Zelts.

Mit den Skulpturen „Matriarch“ und „Next Of Kin“, praktisch das Mutterzelt und sein Kind, erinnert Hasler an die größte Frauen-Protestaktion aller Zeiten. Sie fand Anfang der 1980er Jahre vor der britischen Militärbasis Greenham Common statt, in der Atomwaffen stationiert waren. Bis zum 11. April sind die Fleischzelte und andere Stücke, die an den damaligen Protest erinnern, in der Ausstellung „Embrace The Base“im Kunstzentrum Corn Exchange in Newbury zu sehen.




(via)

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