Zeren Badar verziert ikonische Werke mit Müll und Essen


Viele Werke, die heute in der Kunst als ikonisch gelten, sind vor mehreren Jahrhunderten entstanden. Das bedeutet aber nicht, dass man sie nicht zeitgenössisch bearbeiten könnte. Der türkische Künstler Zeren Badar hat sich für seine „Accident Series“ einige Bilder großer Meister vorgenommen und mit Essen und Müll verziert. Dadurch verleiht er den Werken eine neue, interessante Ebene, die ihnen definitiv gut steht.

Die hinzugefügten Elemente sollen immer so aussehen, als wären sie aus Versehen auf die Gemälde geraten. So läuft beispielsweise mal Eiweiß und -gelb über ein Portrait, und auf einem anderen sind Zwiebelscheiben verteilt. Gerne hinterlässt Badar auch mal einen Schnitt oder einen Riss. Stilistisch orientiert sich der Künstler an Marcel Duchamp, einem der Wegbereiter des Dadaismus. Der hat vor knapp 100 Jahren einmal der „Mona Lisa“ einen Schnurrbart angemalt. Badar lebt und arbeitet derzeit in New York City.












(via)

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