Zwei für alle Fälle: Mathias und Winfried im barrierefreien Kletterpark

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Hat man im Freundeskreis einen Rolli-Fahrer dabei, kann die Freizeitplanung schon mal kompliziert werden. Manche Aktivitäten sind gar nicht zusammen möglich, anderswo muss bis ins kleinste Detail nachgefragt werden, ob alles barrierefrei zu erreichen ist. Mathias und Winfried sind ebenfalls zwei ungleiche Freunde. Für die Förderorganisation Aktion Mensch, die in diesem Jahr bereits ihr 50-jähriges Bestehen feiert, testen sie regelmäßig Freizeitangebote in ganz Deutschland. Im dritten Teil ihrer Serie „Zwei für alle Fälle“ zieht es sie nun in einen Kletterpark, der rollstuhl- und behindertengeeignet ist.

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Mathias und Winfried wollen diesmal nach oben. Im Kletterpark Grenzenlos in Gütersloh treffen Menschen mit und ohne Behinderung aufeinander. Sogar mit dem Rollstuhl kann man hier in die Höhe gehen. Geht das wirklich? Das Duo für alle Fälle macht den Selbst-Test und kämpft sich durch alle 29 Kletter-Stationen. Schwindelfrei sollte man natürlich sein, denn es wartet noch ein Sprung aus 13 Metern Höhe auf die beiden. Wer selbst mal die Erfahrung machen möchte, im Rollstuhl zu klettern, kann das auch ausprobieren.

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Der Hochseilgarten in Gütersloh ist ein Knotenpunkt, wo verschiedene Lebenswelten aufeinander treffen und Menschen mit und ohne Behinderung sich gegenseitig näherkommen. So wird das Thema Inklusion hier wirklich erleb- und greifbar gemacht. Alle helfen sich gegenseitig und niemand steht allein da. Der Kletterpark ist also nicht nur für die nötige Portion Aktion am Wochenende zu empfehlen, sondern fördert auch das selbstverständliche Miteinander in der Gesellschaft.

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Dieser Beitrag entstand mit freundlicher Unterstützung durch Aktion Mensch.

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