Zwei minimalistische Pavillons, um im Einklang mit der Natur zu leben


Wer mit seiner Bleibe Wurzeln aus Beton im Boden schlägt, kommt nicht umher seine Umwelt zu verändern. Trotzdem kann der ökologische Fußabdruck beim Hausbau möglichst klein gehalten werden. Das war das Ziel vom FLOAT studio, als es das Zuhause einer Umweltschützerin in Maui auf Hawaii entwarf.

Zwei Pavillons überspannen den Lauf eines 300 Jahre alten Lavaflusses. In offener Bauweise ist der Pavillon Makai den Elementen ausgesetzt. Das lediglich überdachte Deck bietet freien Blick auf den Pazifik und beherbergt zugleich eine Küche sowie eine Duschkabine. Dem gegenüber steht der Pavillon Mauka. Aufgebockt auf vier Betonklötze schwebt man hier leicht über dem Boden. Das kleine Häuschen, mit östlicher Ausrichtung zum Beobachten des Sonnenaufgangs, dient als Schlafgemach und Rückzugsraum bei schlechtem Wetter – ja, auch auf Hawaii regnet es und zwar gar nicht wenig.

Die minimalistische Pavillon-Duo steht in enger Beziehung zur natürlichen Umgebung, ganz so, wie es sich die Auftraggeberin gewünscht hat. Inspiriert ist das Anwesen übrigens von einem anderen FLOAT-Projekt: dem Watershed Schriftsteller-Refugium.

The outside house is intended to demonstrate the client’s eco-centric worldview – a perspective that is rooted in the hawaiian concept of aloha aina, or love of the land.“







Copyright by oliver koning (via)

Kommentiere den Artikel

Bitte gib deinen Kommentar ein!
Bitte gib deinen Namen hier ein