Zwischen Hyperrealismus und Surrealismus – erstaunliche Kunst von Marco Grassi


Mein erster Gedanke – tolle Fotos! Mein zweiter Gedanke – klasse Fotomontage. Mein dritter – das kann doch nicht wahr sein! Doch, das ist wahr: Was auf den ersten Blick als ein gelungenes Fotoporträt erscheint, ist zwar ein Porträt…aber keineswegs ein Foto.

Marco Grassi aus italienischem Albinea ist ein Maler. Seine Gemälde sind eine Gratwanderung und eine außergewöhnliche Kombination aus hyperrealistischen und surrealistischen Elementen. Diese Bilder sind wie ein aufmerksamer, hochkonzentrierter Blick auf den Menschen. Kein noch so kleines Detail, keine Pore und kein Härchen entgehen dem Adlerauge des Künstlers.

Zugleich versucht Marco nach eigener Aussage hinter die Oberfläche zu schauen. Er will Gedanken und Gefühle abbilden und seinen Models ihre Geheimnisse entlocken. Daher ranken sich auf der Haut fantastische Gewächse und der kühle Marmor erobert den verträumten Akt.

Ich liebe diese hypnotischen Porträts! Vielleicht macht Marco einen Schritt weiter und entwirft ganze Szenen mit seinen fantastischen Mischwesen? Nur so als eine Idee…

The biggest challenge is always trying to maintain a level of extreme quality <…>, both for the human figure and applied elements, trying to create a homogeneous work in every aspect, as well as overcoming the idea of painting in a way that imitates photography exclusively.”





















Copyright by Marco Grassi (via)

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