Zwischen Mensch und Natur: Ausgedientes wird neu eingekleidet

Was wird aus einer Dose nach ihrem kurzen Dasein als Vorratsbehälter? Sie wird weggeworfen und was nicht bei der Wertstoffrückgewinnung landet, nimmt sich Mutter Natur ganz einfach zurück, nachdem wir es ihr genommen haben. Die französische Künstlerin Stéphanie Kilgast bewahrt Altmetall vor der Müllhalde und verwandelt es in Kunst. In fingerfertiger Handarbeit lässt sie Pilze und Korallen auf den alten Behältern „gedeihen“. Dazu gesellt sich allerlei Krabbelgetier.

My work is an ode to life, where plants and fungi meet insects, animals and minerals. These encounters are growing in a colorful swirl of diversity, and the erratic growth develops on found objects, in a dialogue between humanity and nature. Both are linked and it makes no sense to create an artificial barrier of tar between humans and the mud. By destroying our environment, we are destroying ourselves.“

Mit dem blümeranten Recycling der etwas anderen Art begibt sich die Französin auf die Suche nach dem verlorengegangenen Gleichgewicht zwischen menschlichem Handeln und dem Planeten, auf dem wir wandeln. Die fingerfertige Dame hat sich mit hyperrealistischen Lebensmittelminiaturen einen Namen gemacht und arbeitet auch heute noch mit Künstlermodelliermasse, um ihre natürlich schönen Gebilde hervorzubringen. Wer es ihr gleichtun möchte, findet auf  YouTube jede Menge Anleitungen.







Growth Sunset | Speed Sculpting, Polymer Clay on a Tin Can Sculpture

(via) Copyright Stéphanie Kilgast

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