Zwischen zwei Zuhauses: animierter Kurzfilm „Weekends“ ist oscarnominiert

Eine Kategorie der Oscarverleihung scheint jährlich unterzugehen: animierter Kurzfilm. Während wir die meisten preisverdächtigen Spielfilme aus dem Kino kennen, sind ihre nichtabendfüllenden Kollegen etwas für Special Interest. Nicht unbedingt weil sie zu artsy sind, vielmehr weil wir sie wahrscheinlich nicht gar nicht kennen, geschweige denn auf großer Leinwand gesehen haben.

Dieses Jahr ist das anders. Die Oscaranwärter stehen im Netz, für jeden sichtbar, sodass du dir deine persönliche Filmperle vorab rauspicken kannst. Eine davon ist „Weekends“ von Trevor Jimenez.

Shortlisted for the 2019 Oscars in the Best Animated Short category & Nominated for the 2019 Annie Awards, „Weekends“ is a film about a young boy shuffling between the homes of his recently divorced parents. Surreal, dream-like moments mix with the domestic realities of a broken up family in this hand-animated film set in 1980’s Toronto.“

Ein kurzer, mit Liebe handgemachter Trickfilm über einen Jungen, der von Wochenende zu Wochenende mal bei Mama, mal bei Papa lebt. Ein Scheidungskind im Toronto der 80er Jahre, wie bereits der Soundtrack am Anfang heraushören lässt. Hinter dem 15-Minuten-Streifen steckt ein fast 30 Leute starkes Team und es hat fantastische Arbeit geleistet, das Thema Patchwork mit kindlicher Leichtigkeit und der nötigen Melancholie in bewegte Bilder zu packen.

(via) Copyright Trevor Jimenez I Teaser Screenshot Vimeo

3 Kommentare

  1. Schon die Überschrift tut weh. Bitte einmal im Duden die Pluralform von „Zuhause“ naschlagen….symptomatisch für heutigen „Journalismus“.

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